24.01.2017

24. Januar 2017 – wir feiern 25 Jahre Diplomatische Beziehungen zwischen der Ukraine und Österreich und eine lange gemeinsame Geschichte

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An diesem Tag vor 25 Jahren wurde das Protokoll über die Aufnahme der Diplomatischen Beziehungen und die Einrichtung von Diplomatischen Missionen auf der Ebene von Botschaften in feierlicher Form in den Räumen des Außenministeriums in Kiew unterzeichnet und ausgetauscht. Bereits am 26. September 1991 wurde am Rande der UN-Generalversammlung in New York ein „Gemeinsames Kommuniqué über die Aufnahme konsularischer Beziehungen“ unterzeichnet und am 1. Dezember 1991 das Exequatur Nr. 1 der Ukraine an den österr. Generalkonsul ausgestellt. Österreich war somit einer der ersten Staaten, die in Kiew eine Botschaft eröffnet haben. Österreich und die Ukraine teilen aber eine viel längere Geschichte, die weit in die Zeit der Habsburger Monarchie zurückgeht und an vielen Städten im Westen in der Architektur noch sichtbar ist.

Ich freue mich, dass wir heute mit der Ukraine ausgezeichnete Beziehungen haben! Der seit drei Jahren eingeschlagene Reformweg der Ukraine ist für das Land und seine Menschen ein schwieriger, jedoch unvermeidlicher Prozess. Die Reformen tragen dazu bei, dieser Generation und den nächsten Generationen in der Ukraine ein besseres, selbstbestimmteres Leben zu ermöglichen. Vor allem seit den Ereignissen an und rund um den Maidan im Jahr 2014 arbeitet diese junge, dynamische und motivierte Generation als Teil einer sehr aktiven ukrainischen Zivilgesellschaft unermüdlich daran, das Land und den Reformprozess voranzubringen. Auch Österreich unterstützt gemeinsam mit den EU-Staaten und anderen Staaten diesen schwierigen Prozess.

Ein besonderer Zufall ist, dass Österreich gerade in dem Jahr, in dem wir ein Vierteljahrhundert gemeinsame diplomatische Beziehungen feiern, mit dem OSZE-Vorsitz auch intensiv darum bemüht ist, einen Beitrag zur Lösung des Konfliktes in und um die Ukraine zu leisten. Zwei Besuche des Vorsitzenden der OSZE, Außenminister Sebastian Kurz zu Jahresbeginn 2017 in der Ukraine markieren ein Jahr, in dem die Ukraine mehr denn je nicht nur im Fokus der OSZE sondern auch im Fokus unserer bilateralen Beziehungen stehen wird.

Mögen die nächsten 25 Jahre unserer Beziehungen beitragen zu Frieden und Wohlstand!

Hermine Poppeller, Botschafterin

1.12.2016

Die erste Tagung des Honorarkonsuln von Österreich in der Ukraine

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Österreichischen Honorarkonsuln in der Ukraine

Am 1. Dezember 2016 in der Botschaft der Republik Österreich in der Ukraine fand die erste Tagung des Honorarkonsuln.

Die Tagung wurde von allen fünf österreichischen Honorarkonsulen in der Ukraine teil, darunter auch der Honorarkonsul der Republik Österreich in Kharkiv Herr Vsevolod Kozhemyako (Vsevolod Kozhemyako).

Die Tagung wurde unter dem Vorsitz vom Botschafterin Hermina Poppeller und  die Leiterin der Abteilung für Osteuropa, Südkaukasus, Zentralasien, östlichen Nachbarschaftspolitik der EU und der Östlichen Partnerschaft der EU im Bundesministerium für Europa, Integration und Ausseres in Wien Frau Botschafterin Heidemaria GÜRER.

Die Tagung erörterte eine Reihe von aktuellen Fragen der Honorarkonsuln. Es war auch über die Möglichkeiten, Honorarkonsulate zu verbessern, vor allem auf ihre Koordination mit anderen österreichischen Stellen zu Botschaft.

Am Ende der Sitzung der Botschaft präsentierte einen Aktionsplan für 2017.

Nach dem offiziellen Teil  am 1. Dezember wurde ein Empfang anlässlich des 25 Jahren diplomatische Beziehungen zwischen der Ukraine und die Österreich, vor 25 Jahren wurde das erste Exequatur der jungen Ukraine an den österreichischen Generalkonsul ausgestellt.

30.11.2016

Honorarkonsul unterstützt materiell das Theater

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Das Spiel "365"

Honorarkonsul der Republik Österreich in Kharkiv gesponsert ein gemeinsames Projekt des Theaters „Schöne Blumen“ und HNATOB, Aufführung von „365“.

Als die Schauspieler sagen über den Namen: „Die Raum-Zeit besteht aus Zyklen: von 60 Sekunden in einer Minute, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Diese Aufführung ist ein Versuch, aus der zyklischen Zeit zu brechen und für sich selbst distanziert sehen damit in ihren natürlichen Rhythmen auf eine neue Weise zurückkehren „.

Das Spiel hebt die menschlichen Probleme am Beispiel der Geschichte von Fiddler, dessen Rolle durchgeführt wird von berühmten ukrainischen violinist Mikhaylo Zakharov, der in Wien arbeitet seit langem.

Die Schauspieler spielten ihre Firma stumm Genre der Funk-Futurismus während des Zyklus „Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla in perfektem Kammerorchester HNATOB.

Die Uraufführung fand am 30. November und 1. Dezember.

22.06.2016

Forum YSF on Central – and South East Europe „Challenges and Opportunities of Migration in and from South East Europe“

IDM

Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)

Call for Applications:
5th Young Scholars Forum (YSF) on Central and South East Europe „Challenges and Opportunities of Migration in and from South East Europe“ to be held on December 01-03, 2016 in Vienna.

Participation fee: € 100,-
Costs for travel expenses (up to € 200), board & accommodation will be reimbursed by the IDM.
Language: English
Applications for participation may be submitted via e-mail by May 30, 2016 and have to include a full academic CV and an abstract (max. 1 page) of the research paper that shall be presented and discussed at the symposium.
Deadline has been extended to June 26th.

More information and the Call of Application:
Young Scholars Forum

27.05.2016

Feierliche Eröffnung des Österreichischen Honorarkonsulats

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Am 27. Mai wurde das Österreichische Honorarkonsulat in Charkiw eröffnet. Zum Honorarkonsul wurde der Geschäftsmann, Generaldirektor der AGROTRADE Group Vsevolod KOZHEMYAKO ernannt.
An der offiziellen Eröffnung des Honorarkonsulats nahmen der Generalsekretär des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres Michael Linhart, der stellvertretende Außenminister der Ukraine Vadym Prystaiko, die Botschafterin der Republik Österreich in der Ukraine Hermine Poppeller sowie die Kulturattache der Ukrainischen Botschaft in Österreich Oleksandra Saienko.
 
„Wir sind froh, dass das Honorarkonsulat seine Tätigkeit in Charkiw wiederaufnimmt und dass es von Vsevolod Kozhemyako geleitet wird. Als Kandidat für diesen Posten wurde Vsevolod Kozhemyako allerseits einstimmig bestätigt, was nicht nur durch den guten Ruf des Geschäftsmanns bedingt war, sondern auch durch die Projekte in den Bereichen Kultur und Wohltätigkeit, die zusammen mit der österreichischen Seite verwirklicht wurden. Darunter sind „Die ukrainischen Kulturtage in Wien“, die Organisation von Reisen für die Kinder der gefallenen ukrainischen Kämpfer in den Sommerferien nach Österreich, die Unterstützung bei den Studienaufenthalten von Studenten aus Charkiw an der Diplomatischen Akademie“, kommentierte der Generalsekretär des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres Michael Linhart.
 
Der stellvertretende Außenminister der Ukraine Vadym Prystaiko gratulierte seinerseits dem neuen Honorarkonsul und versprach maximale Unterstützung bei der Schließung von bilateralen Abkommen und Verwirklichung der gemeinsamen Projekte zu gewähren. „Wir sind froh, solch eine Brücke zwischen unseren beiden Nationen hier, in Charkiw, zu haben. So einen Posten zu beziehen ist eine große Ehre und Verantwortung. Ich möchte unseren österreichischen Freunden zu dieser guten Wahl gratulieren. Vsevolod Kozhemyako wird die ihm anvertrauten Pflichten mit Leichtigkeit meistern“.
 
„Die Ukraine ist ein schönes Land mit einer reichen Kultur und Geschichte“, bemerkte Hermine Poppeller. „Wir sind froh, dass wir dank den Kulturinitiativen von Vsevolod Kozhemyako eine wunderbare Möglichkeit haben, die ukrainischen Traditionen und Kultur näher kennen zu lernen“.
 
Der neuernannte Honorarkonsul betonte, dass er die Absicht hat, die gemeinsamen Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Wirtschaft weiter zu entwickeln. „Ich meine, dass die Eröffnung des Honorarkonsulats in Charkiw ein wichtiges Ereignis für beide Seiten ist. Humanitäre Missionen, Jugendprogramme sind die Schwerpunkte, mit denen ich mich in erster Linie beschäftigen werde. In unserer Stadt leben viele Jugendliche, studieren viele Studenten, denen, meiner Meinung nach, es zu zeigen gilt, in welche Richtung sich die Welt bewegt und wie sie sich entwickelt. Und dafür werden wir alles Nötige tun“, sagte V. Kozhemyako.